Die Zurückeroberung des Alltags / III

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Quäle nie den Schmerz zum Scherz, denn er ist ein Tier mit Herz

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Nein, Ärzte sind sie nun wirklich nicht, die lieben Götter, deren Garagen überquellen von Streitwägen, mit denen sie ausfahren, der Schmerzen vielfältige unters hastig davoneilende Volk zu schmeißen wie ein überdrehtes Dreigestirn op der Vringstroß am Rosenmontag zu Kölle die Kamel(l)e. Nun die Verantwortung für die meisten Wehwehchen wollen wir damit nicht von den gesenkten Schultern der gerne und meist unaufrichtigen Aufrechtgeher nehmen, aber wo wir schon die Götter rumstehen haben, auch wenn wir sie kaum mehr benutzen, außer als Begrün(d)ung für Kriege aller Art, von irgendwo her müssen wir uns ja einen Schuldigen zusammenschustern.

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Erste und leicht klagende Schmerzensmelodei:

In jenem Haus des Laibes

Ich war und hieß‘ und hauste

Statt zu wohnen

Poltern Schmerzen

Die wie Drohnen

Nicht erkennen lassen jeglich Sinn

Wohin die AUAS fallen hin

Und her bis alle Nervenbahnen

Leiten Leiden leider weiter

Man finstert ein was wenig heiter

Bis ins klagend‘ weiche Hirn

Menschlein konntest Du nicht ahnen

Daß die Götter pinglig sind

Will man sie ver …

Arsch und Himmel und auch Zwirn

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Gewiß Manches ereilt einen. Und nimmt so (s)einen nicht erwartbaren Gang. Mal mit Schutzengel, mal ohne. Auf das Meiste sind die Meisten jedoch sehend blind zugerauscht. Man gönnt sich ja sonst nichts und erzähle mir nichts vom Pferd, welches den größeren Kopf hat und dem man deshalb, auf väterlichen Rat, das Denken überlassen hatte. Und wenn es mal wieder richtig weh macht und nicht vorangeht, geschweige denn schleicht, bestenfalls in so etwas wie Richtung „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ humpelt, hat man ja immer noch die Ärzte, die bekanntnerweise keine Götter sind und lediglich Verwalter der Schmerzen, aber vorzüglich zum Schuldigen taugen wie immer, zum Blindfuchs und Schuldschulterer – wenn nicht der klimaanverwandelnde Turbokapitalismus einspringt – ohne den wir nicht mehr atmen können, denken wir, falls uns nicht anheim oder von drohnenverschmierten Himmeln fällt zu ein Hauch von Dank für das ein oder andere AUA. Hätte man sich sonst wieder bewegt? Ohne eine Stunde Null ist Erkenntnis selten zu erwerben. Leider(n)! Wir erinnern uns: „Großhirn an Blutdruck: Steigen!“

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Innehaltende Schmerzmelodei, so nun als No Zwei:

Der Körper wird zur Diktatur

Was will er denn was hat er nur

Der Schmerz entgleitet meinem Griff

Wie war die Melodei die pfiff

Ein Gott mir von den Wolken runter

Wenn einem sowas widerfährt

Das ist schon einen …

Oder darauf einen Dujardin

Hallo mein Hirn bin Dein Cousin

So singt der Schmerz und

Und dies ist kein …

Den Reim erspare ich dem Hirn

Oh Arsch und Himmel und auch Zwirn

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Das nächste Mal von den Genesungswünschen und Flugversuchen (auf allen vieren).

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