Die Zurückeroberung des Alltags / VI

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Und wilde Männer, die die Sonne liebten. Verstehen zu spät, es war ein Mißverständnis. Und klagen, fluchen, daß sie untergeht.“

(Dylan Thomas / aus: Die gute Nacht)

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Krankheit, behinderte Gesundheit, Rekonvaleszenz: ein Käfig. Weggesperrt von den alltäglichen Ablenkungen, aber auch alle Konzentration konzentriert auf den oder die Schmerzpunkte. Befreiend auf eine Art. Die Rückkehr in den All(t)tag kann da verwirren, verstören, überfordern. Muß ich mich da jetzt wieder drum kümmern? Hinschauen? Reagieren? Als geschwätzige Elster? Ich habe, erzählte schon davon, eine Zeitlang „kulturgeschafft“ in der JVA Butzbach. Und dort erzählt bekommen und auch mitgekriegt, daß doch einige nach der Entlassung recht schnell wieder einfuhren. Hinter Gittern ist man vor dem Leben etwas sicherer. Ich verstehe dies. Vor allem der kleine bittere Mönch in mir tut dies.

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Zu den ersten Zurückeroberungen des Alltags zählte für mich der Gang ins Cafe ums Eck. Zeitungslektüre. Und als überzeugt ideologiefreier Leser liegt da auch gerne die Focus-Kolumne von Herrn Fleischhauer neben meiner Kaffeetasse. Und ich gestehe, oft freue ich mich darüber. Unlängst gar etwas diebisch, was ja, sagt man, ein anderer Ausdruck für bitter ist. In etwa schrieb er davon, man müsse jederzeit mit der Feigheit der „Kulturschaffenden“ (Danke Reichskulturkammer für die sprachliche Hilfeleistung in Sachen Gendern!) rechnen und ihrer Opportunität im Namen der subventionierten – sicher ist sicher – Moralansprüche. Und mußte – Deja vu oh Deja vu! –  lauthals auflachen, so daß eine der studentischen Bedienungen, die mich sonst als sehr störungsfreien Gast kennen, nachfragte, ob alles in Ordnung sei. Nun, ich konnte doch nicht erzählen, welche Bilder mit eben durch den Kopf schossen. Alte Kollegen, teils unkündbar, sonoren mit engagiert nachdenklicher Stimme, daß es gerade„in diesen Zeiten, in diesen schrecklichen Zeiten“ angesagt sei, stell Dir mal vor, Johns ewiges Lied zu singen. Gerade in der Heldenstadt G. (Von der bald mehr. Erstmal noch auszählen lassen!) Zuhause habe ich dann Fleischhauers Videotipp gegoogelt. Verstehen Sie mich nicht falsch, gelle!

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Wo war ich sitzen geblieben? Ich mag Texte, die sich die Zeitläufte anschauen, vor allem wenn sie frustrierende, irritierende, menschenverachtende und gerne verbitternde sind, dann, wenn sie es bei angemessener Düsternis belassen und sich verkneifen den Worten einen „positiv“ stimmenden Appendix anzutuckern, sei es ein Rezept, ein Wandertipp, eine Restaurantempfehlung oder, gerne genommen, eine sensitive Naturbeobachtung. Der heimkehrende Kranich tanzt mit dem Eichhörnchen und der Eisvogel jubelt ein Lied in die ihn erfreuenden Krokusse. Lenz, oh Lenz Du Kommender! Klang’s Liedlein nicht wie, äääh?

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Unlängst googelte ich nach einem Poem eines meiner Lieblingspoeten und stieß, drei- bis viermal um die berühmte Ecke, auf ein Stück von mir verlebtes Leben.

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ach es war ein baumstamm der im nebel unterging

die blase die vom grund stieg war kein letzter atemstoß

nein was am ufer schäumt ist sud von teer und fett

und rührt von keiner toten die sich hier verfing

(Wolfgang Hilbig / aus: Ophelia)

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Und ich kehrte zurück in jene All(t)tage, an denen ich unzählige Stunden hinter verregneten und / oder verheulten Zugfenstern verbrachte, den Schwarzen Hund molk, leere Weinflaschen sammelte und sandte Grüße, wohin auch immer, und dachte noch, hatte ich doch eben vom Appendix gesprochen: „Berühre den Schwanz der entwischenden Eidechse nicht, denn dann fällt er ab!“ Jedoch, so sagte man mir früher – war es gar mein Vater? – er wachse nach. Schmerzfrei.

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Die Zurückeroberung des Alltags / V

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Meine Oma trifft im Hühnerstall die Götter, die Götter, die Götter …

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Sind die Götter Omas oder sind die Omas Götter? Sie hinterlassen jedenfalls beide breite Spuren im Zitierköfferchen. Spatzen in der Hand und Tauben auf dem Dach. Ein letztes Hemd ohne Taschen. Brötchen, welche man besser etwas kleiner backe. Omas Mühlen, die in aller Gemütsruhe vor sich hinmahlen, ähnlich denen der Götter. Oder wie mein hessischer Lieblingsopa aus Mainz einst sang: Es ist alles nur geliehen. Von den Göttern? Von den Omas?

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Und das Wenige sei mehr. Dies erkennt sogar jener, der sein drittes Segelboot abstoßen muß. Man käme ja mit der Freizeit äh … Arbeit nicht mehr hinterher. Im fortgeschrittenen Alter, wie man heutzutage das Alter nennt. Und so durfte ich irgendwann unter Zuhilfenahme der altvorderen Weisheiten meine Krücken in die Ecke stellen und damit die Illusion ad acta legen, daß irgendetwas irgendwie und irgendwann wieder würde wie davor. Träume sind aus Leergut gemacht. Seitdem humpelt es sich würdevoll voran. Greife einem nackten Mann mal in die Tasche. Beim Blick auf den zehn Gehminuten entfernten kleinen Fluß erledigen sich hochfliegende (sic!) Reisepläne sowieso von selbst. Fluch – statt Flugversuche? Eher nein.

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Keine Reime heute, da ich mir keine Reime machen kann auf die Zeitläufte. Keine Reime auf die in die Wohlstandsgesichter eintätowierten Klagen, die in der Lobby eines von Sklavenarbeitern hochgezogenen Hotels Bundeswehrflieger statt Drohnen einfordern, sie sicher nach Hause zu chauffieren. Man gönnt sich ja sonst nix. Kaum zu Hause angekommen, stehen sie dann vor den Zapfsäulen und schütteln die Faust Empörung gen Himmel und Regierung. Meine Steuer zahl ich nicht, nein meine Steuer zahl ich nicht, rumpelstilzt es in den Abendnachrichten und anderswo. Meine Freiheit. Meine Regeln. Nach der Schlacht ist vor der Schlacht.

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Seit Monaten nun endlich in Ansätzen schmerzfrei(er) wieder. Gut Ding und so. Die Oma grinst sich einen. Die Götter? Kein Kommentar. Was schrieb unlängst mein Wörterbuch als Mitteilung, da ich vergaß Korrektur zu lesen: „Hier schneit noch die Sonne!“

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Das nächste Mal von „Kulturschaffenden“, den schrecklichen positiven Schlüssen düsterer Texte und angedrohten weiteren Höhenflügen (Höhenflüchen?) der Heldenstadt an der Lahn.

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Die Zurückeroberung des Alltags / IV

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Don’t judge ä Gehstock by his Beigeschmack!

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Die Winkelzüge der Götter zu durchschauen, hinter ihrem Handeln eine Art Plan erkennen zu wollen oder vielleicht gar später den tieferen Sinn in den Händen halten zu dürfen: oh Menschlein, lassen wir ab davon.

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Es läßt sich nicht verhindern, daß man, will, kann oder muß man das Ghetto der Krankheit verlassen, um das hoch besungene freie Land der Gesunden wieder zu betreten, in die fröhliche Gemeinschaft der Gesunden sich wieder einzureihen, selbigen auf dieser wackligen Reise auch begegnet, wobei ich nicht reden will vom Zusammentreffen im Reiche der Pflege und Wiederaufforstung, sondern von den zufälligen oder verabredeten Begegnungen auf der Gass‘, in den Familien, sei es in natura oder in digitalis oder anderen Freundschaften. By the way: Begegnet man auch Feindschaften?

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Von der ängsten Vertrauten A. / 1

Was hinkt der rum noch uff der Gass‘

Schon schmerzt mein Knie ich sag Dir was

Mein Herz will fremdes Weh nicht seh’n

Schon lauf ich unrund kann nicht geh’n

Das Pumporgan was schneller schafft

Was beinah mich dahingerafft

Mir reicht mein tägliches Geraffel

Der Stress in meiner Denkerwaffel

Ach sei so gut und mach es besser

Was sagte ich? Da unterm Messer

Mußt Du Dir keine Sorgen machen

Warum tust Du jetzt blöde lachen

Und mit Deinem Gehstock klopfen

Verzeih muß weiter denn der Hopfen

Kann nicht warten

Geduld Geduld Geduld

Am Ende ist man selber schuld

Dies würd ich nie behaupten

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Der Kranke oder leicht bis schwerer Lädierte weiß manchmal nicht, wem er da ins gesunde Aug‘ schaut. Den Ängsten des Gegenübers? Oft. Diffusen Befürchtungen vor der Aussicht auf den eigenen nicht zu vermeidenden Verfall, der eventuell ähnliches bereithält? Augen auf und trotzdem nicht durch? Nichts in den falschen Kropf, Emphatie gibt es auch, aber ganz frei von … siehe oben … selten. Vor allem bei meiner Alterskohorte.

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Von der ängsten Vertrauten A. / 2

Den Stock den Stock den brauchst du nicht

Er ist nur Accessoire

Den Stock den Stock den brauch ich doch

Ich gehe schief sonst zwar

Ich weiß genau

Obwohl nicht grau

Dem Alter flieh ich nicht

Doch doch unendlich Jahre hast Du noch

begib dich nicht in dieses Loch

Man ist so jung wie ich mich fühle

Ach Freund dies wird dich nicht entzücken

Ich mocht sogar die beiden Krücken

Ich mußte ja

So endet dies Gedicht

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Die letzten Monate haben mir gewiß etliche Stecker gezogen und waren oft sehr schmerzlich. Aber ‚Derjenige von vor der OP‘ mag ich gar nicht mehr sein. Isch over! Ein bisserl was Anderes nehm ich mit und wahr. Was genau? Wird sich weisen. Solange gemächlich am Stock in Würde altern unter Verzicht auf alterspubertäre Schübe. Und nun hier zum dritten Mal die Ankündigung von den Flugversuchen zu denken. Solang halt nochmal von den ängsten Vertrauten. In, um und um mich herum. Die Rente ist sicher!

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Die Zurückeroberung des Alltags / III

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Quäle nie den Schmerz zum Scherz, denn er ist ein Tier mit Herz

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Nein, Ärzte sind sie nun wirklich nicht, die lieben Götter, deren Garagen überquellen von Streitwägen, mit denen sie ausfahren, der Schmerzen vielfältige unters hastig davoneilende Volk zu schmeißen wie ein überdrehtes Dreigestirn op der Vringstroß am Rosenmontag zu Kölle die Kamel(l)e. Nun die Verantwortung für die meisten Wehwehchen wollen wir damit nicht von den gesenkten Schultern der gerne und meist unaufrichtigen Aufrechtgeher nehmen, aber wo wir schon die Götter rumstehen haben, auch wenn wir sie kaum mehr benutzen, außer als Begrün(d)ung für Kriege aller Art, von irgendwo her müssen wir uns ja einen Schuldigen zusammenschustern.

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Erste und leicht klagende Schmerzensmelodei:

In jenem Haus des Laibes

Ich war und hieß‘ und hauste

Statt zu wohnen

Poltern Schmerzen

Die wie Drohnen

Nicht erkennen lassen jeglich Sinn

Wohin die AUAS fallen hin

Und her bis alle Nervenbahnen

Leiten Leiden leider weiter

Man finstert ein was wenig heiter

Bis ins klagend‘ weiche Hirn

Menschlein konntest Du nicht ahnen

Daß die Götter pinglig sind

Will man sie ver …

Arsch und Himmel und auch Zwirn

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Gewiß Manches ereilt einen. Und nimmt so (s)einen nicht erwartbaren Gang. Mal mit Schutzengel, mal ohne. Auf das Meiste sind die Meisten jedoch sehend blind zugerauscht. Man gönnt sich ja sonst nichts und erzähle mir nichts vom Pferd, welches den größeren Kopf hat und dem man deshalb, auf väterlichen Rat, das Denken überlassen hatte. Und wenn es mal wieder richtig weh macht und nicht vorangeht, geschweige denn schleicht, bestenfalls in so etwas wie Richtung „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ humpelt, hat man ja immer noch die Ärzte, die bekanntnerweise keine Götter sind und lediglich Verwalter der Schmerzen, aber vorzüglich zum Schuldigen taugen wie immer, zum Blindfuchs und Schuldschulterer – wenn nicht der klimaanverwandelnde Turbokapitalismus einspringt – ohne den wir nicht mehr atmen können, denken wir, falls uns nicht anheim oder von drohnenverschmierten Himmeln fällt zu ein Hauch von Dank für das ein oder andere AUA. Hätte man sich sonst wieder bewegt? Ohne eine Stunde Null ist Erkenntnis selten zu erwerben. Leider(n)! Wir erinnern uns: „Großhirn an Blutdruck: Steigen!“

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Innehaltende Schmerzmelodei, so nun als No Zwei:

Der Körper wird zur Diktatur

Was will er denn was hat er nur

Der Schmerz entgleitet meinem Griff

Wie war die Melodei die pfiff

Ein Gott mir von den Wolken runter

Wenn einem sowas widerfährt

Das ist schon einen …

Oder darauf einen Dujardin

Hallo mein Hirn bin Dein Cousin

So singt der Schmerz und

Und dies ist kein …

Den Reim erspare ich dem Hirn

Oh Arsch und Himmel und auch Zwirn

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Das nächste Mal von den Genesungswünschen und Flugversuchen (auf allen vieren).

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Die Zurückeroberung des Alltags / II

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Hoppe, hoppe Reiter, wenn was fällt dann schreit er

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Die Götter sind Spielkinder und lieben es den Zweibeinern zu Testzwecken kleine, fiese Aufgaben zu servieren. Sei es an den Mauern von Theben oder im schnöden Alltag eines zeitweise vierbeinigen Menschleins mit akutem Ödipus, also dem Schwellfuß nach EINGRIFF. Ob sie, die Götter, dabei in hämisch grinsender Betrachtung verharren oder lediglich den Zeigefinger lehrvermittelnd schwenken, wer weiß dies schon, wenn fataler Schmerz in die Leiste fährt und ein sinnloser Wutschrei sich aus der Kehle windet, wenn mal wieder etwas aus den zittrig ungeduldigen Fingern des Erdenmenschleins zu Boden stürzte und blöd nach oben schielte.

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Nun, kaum hatte der EINGRIFF mich am Vorabend meines Lebens zum Vierbeiniger gemacht, gefiel es der Gravitation mir all ihre Macht zu demonstrieren und dies, wie man so schön sagt, GEFÜHLT, ununterbrochen. Doch ganz allein mit dem dämlichen Schicksal hatten mich die sorgenden Geister nicht gelassen.

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Erstes Loblied auf die orthopädischen Hilfsmittel:

Es fällt, es fällt

Nach Vermählung mit der Welt

Strebt manche Sach

Die scheinbar unter Dach und Fach

Regalisiert und eingetütet

Und so der Schmerz im Hüftbein wütet

Der Griff gen Boden knirschend lähmt

Ach Burschi sei er nicht vergrämt

Und keineswegs voll Bange

Dem Dinge nach es greift die Zange

Dies muß man dankend lassen

Dem Orthopäd, den Kassen

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Zwei Engelein sitzen auf den Schultern. Der eine schwarz, die andere weiß oder pastellfarben. „Quäl Dich, Du Sau!“ ruft es von hier, „Geduld nur Geduld!“ von dorten. Hart, aber herzlich streifen die Flügel die Seele des innerlich etwas wund Geriebenen. Beides wohl zurecht eingesagt. Der Schwerkraft aber ist dies gleich. Die Gegenstände aller Form und Farb fallen und stürzen und trudeln grinsend zu Boden wie so mancher germanische Athlet dieser Tage vom Stockerl plumpste und vom sogenannt undankbaren Platz Vier hinauf winkte zum Dreigestirn. Man holt sich, wo die Schwerkraft waltet, seine Auszeichnungen mit dem Pöter ab und rodelt, kufenbewehrt zu Ehr und Beifall. Der Rest stochert, vierbeinig, den eigenen Erwartungen hinterher. „Quäl mich, Scheißgeduld!“

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Zweites Loblied auf die orthopädischen Hilfsmittel:

Auch wenn das rechte Hosenbein mit Tücke

Den Eingang Dir verwehret

Dann greif zur Krücke

Den der Alltag lehret

Dir nach und nach so manchen Griff

Qui vive

Und Krüppelstolz

Aus gänzlich andrem Holz

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Als nächstes von den mannigfaltigen Liedern, die der Schmerz einem singen kann und mag und verborgenen Flugfähigkeiten.

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Die Zurückeroberung des Alltags / I

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Wenn die Götter lieben, den prüfen sie auf Hüft‘ und Herz

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Ich weiß nicht recht, welche Götter ich mir in den letzten Jahren zum Feind gemacht habe. Weder blendete ich einen eingebildeten Göttersohn, noch verspeiste ich im Lotosrausch heilige Rinder, geschweige schlug ich ein becircendes Angebot – ich gestehe aber, daß ich schwankte wie ein trunkener Eber – aus, welches mir Unsterblichkeit bei gleichzeitigem Verzicht auf treuebewahrende Heimkehr angeboten hatte. Dennoch gefiel es dem Einem aus der Heerschar der himmlichen Wächter die nicht gerade für Extreme und Exzesse, sondern eher für wohltemperierte Langeweile und Selbstbeweihräucherung bekannte Kleinstadt in der ich lebe, seit dem Tage, da ich vierbeinig die Rehabilitationsanstalt mit einem Ersatzteil im rechten Bein verließ, mit rekordverdächtigen Schneemassen zu beschenken.

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Zwischenreim:

Ach der du hinkend und malad auf Krücken zweier

Schwankend Schritt und Dein Rumgeeier

Auf Strassen Wegen ungeräumt

Beim Blick aufs Smartphone hat versäumt

So manch Passant ach was

die Tür fällt zu vor Deiner Nas

Werd halt gesund und unsre Eil

Wie geil (ist das denn)

Macht nicht vor Pfützen halt

Du Bremsgestalt

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Doch, es gab sie schon, die Türaufhalter und Beiseitetreter. Jedoch: et tu, mein Sohn in alten raschen Zeiten? So also knirschte ich bei der schrittweisen (im wahrsten Sinne des Wortes) Zurückeroberung des Alltags manch Sätzlein der Reue in den Bart bezüglich meiner Ungeduld angesichts bremsender Malader und Maladerinnen im öffentlichen Raum, die ich einst nicht eben … sagen wir: begrüßte. Wie ich überhaupt feststellen durfte, daß der öffentliche Raum keine Spielwiese für all die Eingeschränkten ist. Körperlich selbstredend. Einschränkungen im Hirnbereich werden ja oft als Alleinstellungsmerkmal, Durchsetzungsfähigkeit oder als Wahlempfehlung besungen.

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Ein zweiter Zwischenreim und Hinweis:

Meide oh Hinkender heilende Bäder

Bist du nicht Privatbezähler

Sondern vom Gesetz gesandter

Und der Arzt nicht ein Verwandter

Vor allem in der Weihnachtszeit

Denn dann macht sich Leere breit

Wo eigentlich die helfend‘ Hand

Starrt der Kranke auf die Wand

Und begrüßt das Neue Jaaa … hrr

Immerhin die Putzfrau da

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Als nächstes von den Prüfungen meiner Lieblingsgöttin Gravitation und ihrer Muse Hüftsteifigkeit. Und was das mit dem Medaillenspiegel und so …

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Gießen oh Heldenstadt, leuchte weiter!

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In der Heldenstadt sind die roten Nelken ausverkauft!

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Gießen feiert sich dieser Tage. Darf man. Nachdem etliche auf die „Panikmache“ im Vorfeld reingefallen waren – die bösen bösen Panikmacher eben – Frage: Wenn man auf Panikmache panisch reagiert, wer ist Schuld? Die „Panikmacher“? – war die Erleichterung ab Samstagnachmittag groß. Zu Recht. Der Gießener hat es den Rechten und der Welt gezeigt, vergißt dabei aber geflissentlich, daß nicht nur die Randalefreaks von außerhalb kamen, sondern auch ein erklecklich großer Haufen der Friedlichen. 70 Prozent? Weiß nicht. Manche Einwohner flohen im Vorfeld ins Umland, zu Mama und Papa oder – wie ich las – gar bis Südtirol. Skifahren für den Frieden! Viele haben ihre Geschäfte verbarrikadiert, als würde ein Hurrikan das Lahntal hinunter wehen wollen und die Innenstadt überfluten. Das es auch anders geht, zeigte mein persönlicher Glückwunschkartendealer. Er blieb offen, kam so mit vielen (Nicht)käufern ins Gespräch. Seine Schaufenster hatte er mit Postern voller guter alter humanistischer Sinnsprüche vollgehängt. Sein Motto? „es gibt wichtigeres als umsatz“. Der Zentralgastronom visavis hatte geschlossen. Als man nachmittags bemerkte, daß auch der Protestant (so ein Reporter in der Hessenschau!) konsumbereit ist – Zack! – war der Laden offen. Pecunia non olet! Gibt es neben Kriegs- eigentlich auch Demogewinnler?

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Gießen leuchtete also und brannte nicht. So der erste Bürger der Stadt. Er hatte am Montag letzter Woche den obligatorischen Weihnachtsmarkt eröffnet und man könnte meinen, daß das was eine Demokratie auszeichnet und was das Allererste der zu verteidigenden Kulturgüter ist, dies der deutsche Weihnachtsmarkt sei. So der erste Bürger der Stadt. Es wurde sogar – kostspielig – ein Shuttleservice organisiert, um dem geschockten und abgeschnittenen Umland den Besuch des Kulturguts zu ermöglichen. Doch ab Freitagmittag bis Sonntagabend machte davon kaum jemand Gebrauch. Schon gar nicht die Demonstranten. Da waren Gehbier, Kaffeebecher und ein Stück Pizza gefragter. Am gestrigen Montag war die Location dann wieder proppenvoll. Die hohe Kultur ist back in town. Und was gibt es Schöneres als überteuertes Zuckerwasser mit Alkohol aus Plastikkanistern in geschmackvoll designten Tassen zu süffeln?

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Gießen ist eine Kulturstadt und auch diese zeigte Flagge oder wahlweise gold-silberne Rettungsdecken. Warum? Bereitete man sich auf Wasserwerfereinsätze vor? Oder wollte man gegebenenfalls die unterkühlte Demokratie darinnen einwickeln? Flaggen wurden aus einigen – überschaubar – Fenstern gehängt. Einer reaktivierte sogar sein altes „Kein Blut für Öl!“- Bettlaken. Er heizt wahrscheinlich noch mit russischem Gas. Ein Konzert am Vorabend des bange erwarteten Samstags eröffnete ein Mime mit den markigen Worten, dies sei ein Konzert für Frieden und gegen rechts. Wahrscheinlich damals schon, als die alte Autokratin noch dem Musentempel vorstand, ein unerschrockener Kämpfer gegen antidemokratisches Gemauschel. Der Bandleader bat das Publikum dann zu tanzen. Derweilen machte sich in den Strassen der Stadt eine an die Pandemie erinnernde vibrierende Stille und Leere breit. Auf dem Kirchplatz knatterten drei einsame Fahnen im Wind. Klaus Meine pfiff dazu.

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Gießen, ja und gelle, Gießen konnte auch anders. Nachdem in den frühen Morgenstunden an den beiden Lahnbrücken, rechterhand gar nicht, linkerhand dann doch etwas mehr, die ersten Erregungs- und Aggrowellen ausgelaufen waren, füllte sich die Kreuzung vor der zentralen Bühne. Und da begann wirklich Erstaunliches. Eine gelassene Stimmung machte sich breit, man mäanderte von hier nach da, lauschte, länger, kürzer, wärmte sich in der Einkaufspassage. Auf dem Wochenmarkt stand ein einsamer Brotverkäufer und – anders als auf der anderen Seite des Flußes – sank das für das Zentrum dieser Stadt eigentlich typisch hohe Aggressionspotential gegen Null. Da der Hauptdealer der Punker- und Trinkerszene am Marktplatz geschlossen blieb, wurden diese nicht gesichtet. Die Freunde des Cracks und die dazugehörigen Händler mieden – Wer weiß, vielleicht hat der Polizist gerade nichts zu tun – ebenfalls das Zentrum. Die streunenden, sich in Grüppchen lautstark langweilenden Jungmänner saßen wahrscheinlich zu Hause vor der Daddelmaschine und – Tusch! – den „Hauptaggressoren“ Parkplatzsuchverkehr und Umlandshopper war es weder gelungen die Polizeiabsperrungen noch die widersetzlichen Blockaden zu überwinden. Außerdem war da ja noch die „Panikmache“. Die Stadt kurzzeitig wieder in den Händen der Bewohner. So schien es. Gelle Umland! Einschub 1: Und am erstaunlichsten war, daß am Ende des langen Demosamstags weitaus weniger Müll auf den Straßen lag, denn nach einem langen Einkaufssamstag oder einer vom Jungvolk befeierten Nacht. Können so viel mehr Menschen weniger rummüllen als weniger Menschen? Einschub 2: Noch erstaunlicher, daß entgegen der üblichen Praxis am Sonntagmorgen die Straßen in kürzester Zeit gereinigt waren. Weiter im Text: als nach dem wunderbaren Kurzauftritt von KRAFTCLUB die große Masse der Friedlichen und Freundlichen sich zerstreute, blickte man in tatsächlich strahlende Gesichter. Es gemahnte an die verzückte Atmo, nachdem in Kölle der Rosenmontagszoch vorübergezogen ist. Ein letztes Alaaf und „Es hätt noch immer jootgejange!“

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Gießen, heute mehr denn vorgestern Heldenstadt, fängt an ein bisserl zu hyperventilieren. Gewiß darf man das, wenn man in den samstäglichen Hauptnachrichten den Opener geben durfte aka mußte und auch das Netz überquillt wie bei einem Heringsfang im letzten Jahrhundert. Gewiß muß man das, da man in den Geschichtsbüchern ab sofort seinen Eintrag mit Sternchen gefunden hat. Die zwei Lokalgazetten, die eigentlich nur noch eine sind, schicken ihre Jungredakteure an die etwas arg starre Meinungsfront. „Wer ist schuld an der Eskalation?“ Sie beziehen in Sachen Gewalt Stellung neben den inzwischen entfernten Blockaden. Wie in den Gefechten im Kampf um die Meinungshohheit zwischen den Behelmten und den Vermummten bleiben die Zeigefinger weit ausgestreckt und man vermisst den guten alten Spruch von der Sinnhaftigkeit der Reinigungsarbeiten vor der eigenen Haustür. Von Feindbildern mag man nicht lassen. In „Heldenstädten“ steht man – zumindest bis zur Kommunalwahl – eben immer auf der rechten Seite. (Ein Hoch der Doppeldeutigkeit der deutschen Sprache!) „Hey Wiesbaden! Mach mir meinen Status nicht madig!“ Egal! Wiesbaden ist halt keine Heldenstadt. Pfeift Klaus Meine noch?

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Die Geburt der Heldenstadt Gießen war ein freudiges Ereignis. Aber auch mit gewissen (oder Gewissens..) Schmerzen verbunden. Und jetzt lauf los, Kleine! Feier Dich nicht zu lange und geh an die Arbeit! Nachdenken wie man dem braunen Haufen aus den Hessenhallen in Zukunft beikommt. Oder vertreibt. Und laß Dir ruhig ab und zu von Wiesbaden helfen. Auch wenn die keine ….etc ppp. Und draußen vor der kleinen Stadt stehen sich nicht mehr die Kontrahenten des letzten Samstags die Füße platt, sondern der Chef des Einzelhandels brüllt von seinem Hügel herunter: „Wer hat mir meine Millionen geklaut?“

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Lechts und rinks kann man leicht usw

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In Gießen und anderswo im November 2025: „Der braune Haufen muß weg! Aber wie?“

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In der Überschrift dieses Blogs steht, daß an den Rändern Erfahrungen lauerten. Wie man’s nimmt. Ganz gewiß lauern dort auch erhebliche Gefahren und Abgründe. Wie letzten Samstag direkt vor meiner Haustür zu erleben. Wer aus Gewalt gegen Polizisten, die ihrem Scheißjob machen, schulterzuckend einen „Fliegenschiß“ macht … nun denn. Untiger Kommentar dazu spricht mir aus dem Herzen.

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„Die Ereignisse in Gießen an diesem Wochenende sind in keiner Weise erfreulich. Das gilt sowohl für das eigentliche Gründungstreffen der neuen AfD-Jugend als auch für das, was sich außerhalb in der Stadt abgespielt hat. Friedrich Merz hat von einer Auseinandersetzung zwischen ganz links und ganz rechts gesprochen.

Beginnen wir mit ganz links: Statt eines friedlichen Aufzugs für Freiheit und Demokratie, wie ihn sich Gießens Oberbürgermeister gewünscht hatte, gab es wieder einmal von Chaoten geprägte Proteste. Es ist leider oftmals das Gleiche: Linke Gewalttäter nutzen Demonstrationen, um vor allem Polizisten mit Steinen, Flaschen, Feuerwerkskörpern und anderen Dingen anzugreifen.

Derart verteidigen sie aber nicht die Demokratie, sondern sie verletzen sie. Das fängt nicht erst bei den Gewalttaten an, sondern schon mit dem Vorhaben, Andersdenkende daran zu hindern, sich zu versammeln. Die Gewalt der linken Chaoten führt dazu, dass die Mehrheit der friedlichen Demonstranten kaum noch wahrgenommen wird, die sich für ein Land der Vielfalt und gegen Rechtsextremismus eingesetzt haben.

Aber nicht nur das. Die Gewalt überschattet auch das, was auf der anderen Seite eigentlich vor sich geht – die Inhalte der AfD-Jugend und die damit verbundenen Gefahren geraten ins Hintertreffen.

Damit sind wir bei ganz rechts. Denn dort steht die neue AfD-Jugendorganisation ganz sicher. Nicht nur dass ihr Vorsitzender als Rechtsextremist wohlbekannt ist, auch die Träume von einer „millionenfachen Remigration“ waren bei dem Gründungstreffen mehrfach zu vernehmen. Das ist die Höcke-Linie der „wohltemperierten Grausamkeit“. Auch die „Generation Deutschland“ gibt also nicht Anlass zur Hoffnung, dass sich die AfD in nächster Zeit mäßigen könnte. Sie sollte vielmehr ein weiterer Grund sein, über eine irgendwie geartete Zusammenarbeit mit dieser Partei gar nicht erst nachzudenken – sondern sich ihr mit friedlichen Mitteln entgegenzustellen.“

(FAZ / Kommentar von Philip Eppelsheim / mit Dank für das Verwursten)

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Das Beharren auf und an den Rändern, somit das Beharren auf eigener Besonderheit, die starke Anziehungskraft der Selbstgerechtigkeit oder gar Selbstüberhöhung lauern nunmal eben dort. Auch wenn man nur seinen Lebensweg nachträglich verteidigen, geradebiegen oder was auch immer will. Da halte ich es heute lieber mit David Bowie. Mal so, dann anders, aber beweglich bleiben. Nicht immer in denselben Haufen … Naja! TOITOITOI!

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PS: Vielleicht muß ich nach Rückkehr aus den Spitälern – ab heute läuft die Maschine (Vorgespräche, Voruntersuchungen etc ppp) – das Ding hier in eine wie auch immer geartete Mitte verorten. Ansonsten bin ich froh, daß es endlich losgeht.