Zwesche Finsterbredd un Stenz / Teil 7

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Einsame Socke / Die hängt rum in Mittelhessen / Wo ist denn heut‘ der Eisvogel?

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Von den Tränen humpelnder Krokodile, CheChe oder Heute morgen in der Kita der Rentnerkletten, an der Larmoyanz ersaufend oder was ist daran so erfreulich die Erinnerungsräume mit verschütteter Milch zu tünchen

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So fiel viel äh so viel fiel dunst herab

Alleine ich auf grabesfeldern

Wo meine wehmut inkontinent

Mich in eine erinnerung flennt

Als che und ich noch

Bücher

Verquast gelast und wir im krauttopf von frau bolte

Sangen von der

Bürgerbubenrevolte

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„Habe heute … den letzten … Schnaps ausgetrunken. Da werde ich ich … mich wohl aus dem Haus … bewegen müssen.“ (Doktor / Bela Tarr: “Satantango“ — Teil 1 — nach Laszlo Kraznahorkai)

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Oh nein

Ekstase blieb mir fern

Den namen trägt oh ja

Der stern

Ihr könnt mich

Alle gerne haben

Die rasenbank an meinem graben so wie an neuen gräbern

Es lebe die vergangenheit

Warum denn war ich niemals breit

Den schmerz nun denn was soll ich sagen

Laß mich ein bisserl klagen noch

Feucht wie ein gestaubter nebel

Bebel freund genosse bebel

Ebel denn

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„Und es regnet jeglichen Tag!“ (Der Narr / Shakespeare / Was ihr wollt)

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Ein neues körperteil

Was mir aus eisen

Gesetzt ins bein es singen meisen

ergötzt mich nicht

Ohjemine gibt es noch schnee

Der bodensee bleibt

Leer so leer

ach nee

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„Doctor, doctor! Heal yourself Doctor, doctor! Heal yourself And I will break my own heart I will break my own heart from now on“ (Geese)

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Ach ach und wieder ach

Mein denken bleibt wie damals flach

An fremden federn lutschte ich

Und weiter immer stets

Der nebel fällt was zählt

Ist meine wunde seel‘

Oh bettler weg von meiner pforte

Und taube

Fick woanders du

Heiligtum mein

Die eig’ne ruh

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 „There were days / And there were days / And there were days between.“ (Bob Weir / Grateful Dead)

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Oh gottchen ach und gottchen fein

Der lärm regiert wer ist das schwein

Das uns zu neuer einheit zwingen könnt

Wer totenstill den kindern singt

Von freiheit die wir ausgesoffen

Vergiß vergiß vergiß das hoffen

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„Don’t get up, gentlemen! I’m only passin‘ through!“ (Bob Dylan)

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Weiterlallen

Im selbst verfallen

Andere schnallen

Den gürtel enger

Texte werden lang und länger

Ab morgen will ich schlafen

Mit all den anderen schafen

Und eigene entbehrlichkeit

Allzeit bereit

Nein nein nein

Großbuchstabe noch ein punkt

Genügend in die welt gefunkt

Den nächsten text den schreib ich nicht

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(gewidmet den eisern erblauten linken, alten schaumschlägern, schlaumaiern und uns, die wir alle halt so hinken / rum oder cognac / anfang juni 2026)

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