Zwesche Finsterbredd un Stenz / Teil 22

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Orakel / blümerant / arbeitslos im Hinterhof

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Rumpel di Pumpel oder Neulich auf dem Sofa, plötzlich hellwach

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„Alle schauen auf die Welt. Es ist nur die Frage, wie genau sie hinschauen wollen.“ (David Hockney)

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Alfredo Stroessner. Bayer. Also eigentlich der Freddy. Erinnern wir uns? Der Juppes Mengele. Auch ein Bayer. Günzburg. Der Roschmann. Wenn ich schlachte in Riga, dann bin ich ein Siega. Nach dem Krieg in Paraguay. Die deutsche Balltreternation hat gestern auch auf eine perverse Art und Weise gegen einen Teil ihrer gräßlichen Vergangenheit verloren. Der arme Deniz und der noch ärmere Nick haben damit nichts zu tun und würden, selbst wenn sie es googeln täten, es gar nicht begreifen können. Esther, Basti, Kramerle, Per, die wunderbar schwangere Wagnerin und Labbermüller und Grinsekloppo schon gar nicht. Paraguay war lange lange lange Jahre lang Auffanglager für etliche der übelsten Gestalten deutscher Historie. Selbstredend haben die aufopferungsvoll verteidigenden Kicker aus Paraguay damit auch nichts zu tun. Allein angesichts ihrer, den Göttern sei Dank, anders gefärbten Gesichter und Körper. Aber, und da widerspreche ich der toten Lichtgestalt, wenn in Asuncion ein Maissack umfällt, sollte man in Germanien nicht überheblich bleiben und den Kopf schütteln. Wie Jogi und und Tante Käthe und Julian dies auch gerne tun und taten. Es ist vielleicht kein Debakel gewesen vorgestern. Sondern eine Tatsache? Gespenster treten auch mal zurück. Dann tut das Schienbein weh.

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Lateinamerika war immer ein Fluchtort der radikahlen Germanen. Lechts wie rinks. Auf dem Weg von Moskau nach Chile auch mal. Oder andersrum. Verblendung bleibt halt Menschenrecht. Und das laute Selbstmitleid. Gestatte Lesern dieses Blogs diese Anmerkungen zu verwursten. Aber nur denen aus dem linken Lager. Revolution ist auch nur ein Schlager.

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