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Jailbreak oder wenn die Neugier stirbt
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In jenen Tagen als ich nächtens plante noch
Mich an zerfetzten aneinandergeknoteten Bettlakenstreifen
An den Mauern meines selbst errichteten Gefängnisses abzuseilen
In ungeahnt laut zu besingende Freiheiten romantisch baumelnd
Bauchnabelpuhler und Theoretiker eines Lebenslaufes ohne Ziellinie
Da schienen mir die Sterne heller bis ich bemerkte
Es funkeln sich vorlaut knisternde Kürzschlüsse hinter meiner Iris zur Blüte
Tanzende Synapsen im Rausch
Steppende Teddybären auf der Flucht aus dem Kinderzimmer
Dann biss mich der Schwarze Hund in meine Wade
Dann suchte ich eine Heimstatt auf dem Sofa
Und blieb in langen Gesprächen mit meinen Wärtern
Insasse meines Selbst
Lebenslänglich
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Heute Nacht
Ich erwacht‘
Nach was gesehnt
Tür angelehnt
Lufthauch doch
Neugier
Noch
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(Im Regionalexpress von KN nach Karlsruhe / 9. September diesen Jahres)
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Nachträgliches Vorwort:
„Es ist elend schwer zu lügen, wenn man die Wahrheit nicht kennt.“
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(Peter Esterhazy, Harmonia Celestis)
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Dies Zitat zitiert aus: Ingo Schulze: Das Wasser im August. Seite 9
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