Zwesche Finsterbredd un Stenz / Teil 27

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Burghof Wallhausen bei Konschtanz / Abräumtisch Speisen / 6. 9. neulich

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Jailbreak oder wenn die Neugier stirbt

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In jenen Tagen als ich nächtens plante noch

Mich an zerfetzten aneinandergeknoteten Bettlakenstreifen

An den Mauern meines selbst errichteten Gefängnisses abzuseilen

In ungeahnt laut zu besingende Freiheiten romantisch baumelnd

Bauchnabelpuhler und Theoretiker eines Lebenslaufes ohne Ziellinie

Da schienen mir die Sterne heller bis ich bemerkte

Es funkeln sich vorlaut knisternde Kürzschlüsse hinter meiner Iris zur Blüte

Tanzende Synapsen im Rausch

Steppende Teddybären auf der Flucht aus dem Kinderzimmer

Dann biss mich der Schwarze Hund in meine Wade

Dann suchte ich eine Heimstatt auf dem Sofa

Und blieb in langen Gesprächen mit meinen Wärtern

Insasse meines Selbst

Lebenslänglich

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Heute Nacht

Ich erwacht‘

Nach was gesehnt

Tür angelehnt

Lufthauch doch

Neugier

Noch

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(Im Regionalexpress von KN nach Karlsruhe / 9. September diesen Jahres)

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Nachträgliches Vorwort:

„Es ist elend schwer zu lügen, wenn man die Wahrheit nicht kennt.“

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(Peter Esterhazy, Harmonia Celestis)

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Dies Zitat zitiert aus: Ingo Schulze: Das Wasser im August. Seite 9

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