Aus aktuellen Anlässen, auch wenn die Zielrichtung und die Definitionen von Teilhabe oder Verantwortung oder Wunschdenken dieser Tage anders ausgerichtet sein mag denn dunnemals, hier als kleine Solidaritätsadresse eines Rentners die Scherben in Ihrer wunderbaren Roh- und Direktheit. Die Qualität eines Getriebes zeigt sich erst, wenn der Sand darinnen knirschen darf. Und ein Text oder Streik ist so lang wie er ist. Inklusive Wiederholung.
Am Rande des ErzWeg Süd bei Freienseen / Juni 2020 / maskenfreie Zone damals
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Papierhäuser
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Als Architekten gegen den Kontrollverlust
Errichten wir Papierhäuser
In der Hoffnung die Lungen des Wolfes schwächeln heute Nacht
Lustige Schweinchen die wir waren
Recken wir die Nasen
Gen die vom Wind gepeitschten Himmel
Angekokelte Papierschnitzel rieseln auf uns nieder stets zu laut
Die geduldige Schwarte schwitzend Feuer fängt
Und wenn der Bauer die Weide betritt
Die Eimer schwenkend rechtens wie linker Arm
Das Kraftfutter immer noch überschwappt auf die fruchtbaren Äcker
Grunzend wir ihn mürrisch an:
„Machen Sie sauber! Gründlich!“
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(anläßlich franz kafka 100’sten schrieb die schriftstellerin teresa präauer in der sz angeregt durch „auf der galerie“ vom weinen ohne es zu wissen und ob so etwas gebe / denke ja / kann man sich auch ein haus aus papiertaschentüchern errichten, frage ich dann / denke ja / im deutschland dieser tage ganz gewiß / deswegen nennt man – zumindest wir boomer – das papiertaschentuch immer noch tempo / mach also hinne, schicksal)
Sprechende Strassenschilder / Hoyerswerda / Sommer 2019
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Sibirien statt der Adria
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Die Väter aus der Kälte zurück
Zitternd vor den Weibern
Die aufräumten
Die Söhne frisierten ihre Mofas
Kamm in der Gesäßtasche
Während die Töchter Schäferhunde kraulen konnten
Sie wären in der Lage gewesen zurück zu beißen
Gas aber zu geben
Wie der Opa
Sieg und kein Heil
Die Urenkel
Schlecht frisiert dieser Tage
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(seltsam ist es dieser tage diesen in teilen fast schon euphorischen bericht zu lesen, da eine hoffnung nach sibirien reiste auf der suche nach erlösung vom ICH und der sehnsucht nach dem WIR / das folgende zitat auch von brigitte reimann: „man kann sich keine private welt schaffen, säuberlich getrennt von der, die uns umgibt.“/ weiß nicht mehr welche welt heute geburtstag haben könnte.)
Ein alter Reim heute zur Wiedervorlage in den Zeiten der entschwindenden Zwischentöne. Kein direkter aktueller Anlass im privaten, eher ein generelles Unwohlsein. Und dass ich manchmal unseren „ach so drögen und langweiligen“ Kanzler durchaus zu schätzen weiß. Da ist man aber im Diskurs ganz schnell mal ante portas. Mehr zweifeln. Weniger verzweifeln. Vielleicht. Gebt uns die einfache Welt zurück? Kann mich nicht an eine solche Welt erinnern. Was für ein Kraftakt, ein Leben lang so vieles zu ignorieren zu müssen, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.Solange einfach nur lalalala.
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mein arschlochteil besuchte mich heut‘ nacht
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gestern nacht traf ich es mein arschlochteil gestern nacht sprach ich mit ihnen meinen dämonen streng doch stets gütig erscheinen wollend verwies ich sie an ihre angestammten plätze ich wußte gar nicht wo die sind redete ihnen ins gewissen da ich hoffte sie hätten eines doch sie grinsten mich an feist bohrten mir ihre stinkefinger in die nase und ließen mich wissen wer ich denn wäre der sich erlaube gefühlen vorschriften zu machen ich schickte sie in die verbannung sie lachten auf einem bein stünde ich nur noch dann und fiele um ohne sie wie dumm und so in ihrer begleitung könne ich wenigstens noch vorwärts humpeln
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als ich in den anbrechenden tag schritt merke ich wie ich das eine bein etwas hinter mir herzog nach dem zweiten kaffee begannen wir mit den friedensverhandlungen
Links ging es zur Unteren Sonne / Konstanz / März 2022
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Who’s next?
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Mit gesunder Bandscheibe kokett
Im durchgeschwitzten Bett
Auf Schlaf verzichten einstens gerne
Heute leuchten noch die Sterne
Der Insomnia
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Hänge runter kugeln
Lachen wie ein Pferd
Das Wissen statt zu googeln
Du warst mir so viel wert
Jetzt bist Du nicht mehr da
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Ponto Schleyer hätte hätte
Man kriegt sie alle
In diesem Falle
Hängt nur noch eine Klette
Im leeren Empörungsschrank
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Alle reden vom Wetter
It’s getting better and better
Verlorene Generationen
Die in Bücherkisten wohnen
Lange Reise leerer Tank
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Shinigami nimmt sich Zeit
Sei allzeit bereit
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(gießen heute / putin hat wieder mal eine rede gehalten / der panzerkreuzer hessen schlägt zurück / macron sucht sein sturmgewehr / immer noch sucht das umland nach parkplätzen / man findet eine granate in kreuzberg / muß man die RAF reaktivieren? / banken auszurauben sei kein verbrechen / sagte brecht)
Vor oder hinter Gießen / Mal wieder Hochwasser / Irgendwann
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Nachklapp zu Carsten Gansels „Ich bin so gierig nach Leben!“
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Tauwetter nannte man die kurzen Phasen, in denen denkende Menschen der Hoffnung erlagen der Sozialismus ostdeutscher Machart könne sich eine Maske der Freundlichkeit und der Horizonterweiterung überstülpen und diese etwas länger auf den moralinsauren dogmatischen Besserwisserfratzen sitzen zu lassen. Im Westen konsumierte man derweilen masturbativ Revolutionsromantik. Großbürgerkinder killten amerikanische Soldaten und Kleinbürgerkinder applaudierten, des altdeutschen Papa’s Scheck in der Hand. Mama gab’s Trinkgeld bei.
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Immer wieder drehte sich dann die böse Welt andersrum. In wessen Richtung aber? Wessen Richtung ist die Welt? Dann schreibt einer , der unbedingt weiter glauben wollte, als mal wieder ostdeutsche Hoffnung sich verkrümelte: „Sie blieben ihrer alten Überzeugung in gewisser Weise treu, aber das Zutrauen in ihre gemeinsame Kraft war dahin. Sie kämpften noch immer gegen die Karrieristen, fast noch erbitterter sogar, weil diese das Rennen gemacht hatten; aber sie selbst verstanden sich nicht länger als Neuerer, als Pioniere. Lose verbundene Einzelkämpfer, die sie nunmehr waren, deuteten sie ihr Los und ihre Rolle in moralischen statt wie früher in politischen Kategorien.“ (Wolfgang Engler)
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Viel später rückblickend schrieb Herta Müller: „Je eigentlicher, je zuverlässiger Widerstand war, um so mehr war er nichts anderes als eine moralische Geste. Es begann im eigenen Schädel, im Alleinsein mit seinem eigenen Bild. Er kam aus dem Festhalten an moralischen Vorstellungen von sich selbst. Aus dem Bedürfnis, trotz aller lebenslästigen Konsequenzen anständig zu bleiben.“
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Was der Westlinke nie begriffen hat: Es gibt einen kleinen aber wichtigen Unterschied zwischen den Berufsverboten der 70er und Bautzen, Bukarest, Prag oder Hohenschönhausen. Wir möchteten so gerne ein Held sein in warmer Stub‘. Heldinnen gab es da schon. Man schrieb sie anders nur.
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Und was war das gestern in Gießen? Zwischen 13000 und 15000. Sagte die Bullerei (Verzeihung! Reflex! Macht jung! Hihi!), welche ja in der Vergangenheit gerne die Teilnehmerzahlen ungeliebter Demos nach unten korrigiert hatte. Es war arschkalt, aber (Verzeihung! Schmonzette!) ein bisserl warm ums postrevolutionäre Herzelein. Die Mischung macht’s. Lediglich Präzenz zeigen tut schon gut. Und die Jung’schen brüllen die Parolen der gescheiterten Großvatermütter. Auch gut.
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Österreich macht mal wieder Angst. Erst Braunau. Dann Fußball. Dann Handball. Und jetzt Thüringen. Die zwei Sachsen folgen. Aber (Verzeihung!) alle Verbieterei ist kontraproduktiv.
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Schön war‘s gestern, als der nicht enden wollende Zug sich durch den heiligen Seltersweg schob und der Wochenendshopper sich an die Wände gedrückt fühlte oder gar drinnen bleiben musste, glotzend. Man hätte rufen wollen (Verzeihung natürlich!): „Lieb‘ Umland lass das Glotzen, lass das Konsumieren sein, bekämpfe Deine Langeweile und reih Dich ohne Beute ein!“
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Ein guter Strom, der da gestern an mir und anderen vorbeifloss, während ich eine Teilstrecke mitlief.
Torgau (Sachsen) / Aufgegebenes Ladengeschäft / Sommer 2023
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In den Zeiten leerer Auslagen voller Hoffnung
Den Krieg den Hunger die Schuld
Noch im Profil der abgelatschten Stiefel klebend
In den Sand der Lausitz getreten
Schrieb der junge Schichtarbeiter Volker Braun
Kohlenstaubverschmiert
In seinem ersten Lyrikband
„Provokation für mich“
Den folgenden Reim nieder:
Kommt uns nicht mit Fertigem! / Wir brauchen Halbfabrikate / Weg mit dem faden Braten – her mit dem Wald und dem Messer! / Hier herrscht das Experiment und keine steife Routine. / Hier schreit eure Wünsche aus: Empfang beim Leben.
Heute spiegelt sich vor vollen Schaufenstern
Nicht als verlorene Wut
Auf die dahineilenden Zeiger
Die sich weigern rückwärts zu laufen
Revolutionen finden auf dem Sofa
Statt
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(Hoyerswerda / Sommer 2023)
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Wühle mich in den ersten nervig „positiven“ Tagen des Jahres durch ein großartiges Buch, welches mich ungemein erfreut in diesen Tagen der GROSSEN ANSPRÜCHE und des kleinen mutes zu VERÄNDERUNGEN.
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Auf Brigitte Reimann war ich erst gestoßen – typisch Mann, obwohl mir DDR–Literatur, vor allem Franz Fühmann, immer sehr nah war, blieb doch der größere Teil meiner Familie im Osten – als ich 2019 in Hoyerswerda für meine Gundermann–Abende recherchierte und sofort in Bann gezogen war von dieser Schriftstellerin. Da macht es jemand sich nicht einfach. Mit sich. Mit der Welt. Carsten Gansels Werk hat die Faszination vertieft. Ich lerne viel Neues über die Verfasstheit des Landes, welches meine Mutter mit mir im Bauch 1956 verließ. Es stellen sich über und über neue Fragen. Und die Verunsicherungen schleichen um alle Ecken. Es kippeln und wackeln die Erinnerungen, Einordnungen, Wertungen. Machen Platz für Neues. Gut.
Wir werden einen Mann auf den Mond schicken. So Kennedys Versprechen an die Zukunft. Die Sowjets hatten eben noch Rüdin Laika und dann sogar den ewigen Juri Gagarin einmal um unseren Globus geflogen. Kann gar nicht mehr zählen wie viele DDR – Briefmarken mit des Kosmonauten Konterfei ich von meinen Onkels drüben geschickt bekommen habe.
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Lese dieser Tage ein kleines Büchlein. Gegenspieler. Kennedy versus Chruschtschow. Als die Kriege noch kälter waren. Kubakrise hin oder her. Das waren ja, verglichen mit heute, fast schon kuschelige Zeiten. Vergossenes Blut und verschossenes Blei gewinnen im Rückblick eine fast schon romantische Anmutung. Man verwechselt Italowestern mit Historie.
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Ein paar Jahre später: „Zero! We have a liftoff. Oh Boy, it looks great!“ War natürlich ein einziger Beschiß diese Mondlandung. Hä? Weißmann doch als Rotgesicht. Wie Covid. Oder Lee Oswald. Jack Ruby? Wie die magischen Kugeln, die sowohl Kennedy als auch andere in diesem Cabriolet in Dallas durchschossen. Klar wie die legendäre Kloßbrühe! Was war das eigentlich? Gibt es die heute noch? Klarheit? Verschwören wir uns gegen die Vernunft.
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Las eben ein hübsches Interview mit Peter Sloterdijk im STERN. Eitel ist er halt, wer ist das nicht, aber er denkt wirklich quer und kreuz. Über unsere deutschen Weltrettungsanmaßungen. Die germanischen Moralschubladen, in denen nur alte, ziemlich löchrige Kondome rumliegen. Vom altvorderen Wohlstand und den daraus abgeleiteten Selbstermächtigungen. Der kostenfreien Gastfreundschaft jenseits des eigenen Wohnzimmers und der nicht aussterbend wollenden Arrogancia tedesca. Die wo holpert nun dieser Tage – I werd Narrisch! – gemüdet auf etlichen Spielfeldern herum. Und, selbst selbstredend überheblich, über viele Überheblichkeiten der Nebenschauplatzkrieger. Grund zu lachen. In mich rein. Überheblich natürlich. Was man so macht im Cafe, um sich nicht selbst zu Tode zu langweilen an sich selber. Schön vor allem der Schluß des Interviews. Auf die Frage, welchen Titel er einer eventuellen Autobiographie geben würde, antwortete Sloterdijk mit: „Gebrauchte Hindernisse!“. Er hatte eine Pferdesportmesse besucht und dort konnte man gebrauchte Hindernisse kaufen. Das Leben sei eben kein Flachrennen. Ich bin entzückt. Besser kann ich mich nicht in die nächste Tastaturpause verabschieden. Gebrauchte Hindernisse wird man immer benutzen. Kann man posthum noch so eine Art Lebensaufgabe oder ein Lebensaufgeben daraus basteln. Stets auf der richtigen Seite steh’n wollen! Müssen? Traurig, aber meistens Wahn.
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Die neueste Bootleg – Series vom Meister ist, wie immer, hörenswert. Unten ein Blues über Verluste. Die Schönsten ihrer Gattung. Vielleicht was für die Tanten. Unsere Parzelle – siehe oben – ist abgeräumt. Ein kleines Fähnlein flattert noch rum und trotzt den Winden. Bis ins nächste Jahr!
Dann durch Gotha. Blick auf den Busbahnhof. Oben eingeschrieben in die Kante der Überdachung ein Zitat des weltweiten Frankfurter Geheimrats. Tusch! „Denn man reist doch wahrlich nicht, um auf jeder Station einerlei zu sehen und zu hören!“ Goethe heißta, der ahle Maista!
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Der Zug leert sich. Will denn keiner in den Westen weiter? Oder halluziniere ich? Die Gewitter sollen nahen, tun es nicht. Ich krame in meiner Tasche rum. Ach und ach! Eben noch in Torgau im Schloß Hartenfels eine kleine, feine Ausstellung angeschaut. „Die Stasi“. Tatsächlich angekündigt in Anführungszeichen. Mein derzeitiger Wohnort war dem Schild der Partei offensichtlich nähere Betrachtung wert. Wieder nix Neues, aber gut immer wieder daran erinnert zu werden. Siehe das Photo oben. Stift und Reim her.
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Passionen revisited
Ich vertraue nicht mehr den trockenen Worten
Die Schleifen basteln mögen
Und Kurven drehen geradeaus
Statt mit Säure angereichert
Zwischen den Zähnen herauszuschießen
Auch auf die Gefahr hin
Zu schlittern
Herr Oberin
Zahlen bitte
13 48 3 24 8 37
Wir hörten die Gewinnzahlen der Mittwochsziehung
Protokoll
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Dann Eisenach. Mein Hirn wird weich und weicher. Blasen an den überhitzten Füßen. Zeit für einen Limerick.
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Geboren ward der Basti Bach
Vor Jahren einst in Eisenach
Dort lernte er von Flöten
Und auch von den Nöten
Er orgelt seitdem Gottes „Ach“
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Dann schlug mir die Hitze den Stift aus der Hand. Und ich überfuhr die alte Grenze. Ich schau da immer noch aus dem Fenster. Es gibt sie nicht mehr. Sagen die Einen. Und die Anderen nicht! Jeder bleibt vor sich allein. Das WIR ist und bleibt wirrer denn je.