Immer wieder Sonntags …

… ein Blick zum Himmel und in den Kopf / sieben

…..

…..

Seit sechs Wochen jeden Sonntag ein Blick in den Himmel im Kopf. Stelle mir vor, ich begebe mich in den Winterschlaf wie ein Bär. Erwache erst, wenn der ganze Mist vorüber. Träume mich durch alte Lieder. Ab und an hebe ich ein Augenlid, blicke in den Himmel und schaue nach, ob es sich lohnt, mich wieder zu bewegen. Jeden Sonntag. Seit sechs Wochen.

…..

ich hatte gestern

gestern hatte ich zuviel gestern

einen weißen raum mit schwarzen vorhängen

nahe dem bahnhof

als ich so jünger war jünger als

gestern hilfe ich brauche

im sonnenschein deiner liebe hilfe ich brauche jemanden

und gott sprach zu abraham töte mir deinen sohn

aber ich kaufte mir einen rolls royce denn das

tat meiner stimme gut

wachte morgens auf nahm mir ein bier

keiner kommt hier lebend raus schrei kind schrei

da an der kante da an der ecke steht dein neffe mit dem gewehr in der hand

halt’s maul

schon als kleiner junge spielte ich den flipper wie ein gott

hoffte zu sterben bevor ich alt werde

du schlugst mich mit einer blume

das telefon klingelte ich sage wer ist dran

auf meiner wolke sind zwei einer zuviel

stell dir vor

stell dir vor

da ist kein himmel

es gibt ihn nicht

halt’s maul

gib mir ein f

gib mir ein u

gib mir ein c

gib mir ein k

buchstabiere

danke für die musik

frühstück im bett für vierhunderttausend

ich sitze vor meinem gesicht

gehe hinein

spieglein spieglein

…..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.