„There is nothing either good or bad, but thinking makes it so.“ (William Shakespeare / Hamlet / act 2 / scene 2)

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Hellas / Epiros / Anilio / 14. August 2013

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Überquellender schein, überlaufende hirne, qualen

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Auf der leeren bühne einst ein gestopfter

Socken shakespeares das lied des narren

Der regen der da regnete einen jeglichen

Tag und wäscht den staub erinnerung

Von den lustvoll knarzenden brettern nun

Aber stille gehämmert von überlautem wissen

Befreit von schwankenden geschichten über-

Tüncht von zeigefingerigen diskursen und hinweg

Gewischt was mal eine welt bedeutete den brettern

Nun vollgenagelt mit thesenpapieren hochmütig

Überrascheln penetrant wie bonbonpapiere

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Das menschenferne spiel

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Das vor leeren rängen nun und halbierten

Stuhlreihen am herzen vorbeitrudelt und beleidigt

Die hirne des auditoriums das nicht dümmer geworden

Nicht vergaß shakespeares diktum dass ein mensch

Ein guter nicht kann sein in selbstgerechtigkeit und

Herzensagonie und in den garderoben keine bierpfützen

Mehr und überquellende aschenbecher in die erschöpfte

Herzen skizzieren konnten einen ungewissen traum

Von fehlerhaftigem und hoffnung statt traktate zu versenden

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(gießen / juli 2024 / warum ich kaum noch ins theater gehe)

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