Kälte, Nebel; geliebter Norden/Anfangen? Oder: Aufhören? (Franz Fühmann)

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Obige Worte sind die letzten von Franz Fühmanns Reisetagebuch „Zweiundzwanzig Tage oder Die Hälfte des Lebens“. Eine Reise zu einem Schriftstellerkongreß in Ungarn, die zu einer Reflexion wird, geführt in faszinierender Offenheit, eine Reflexion über das eigene Schaffen und Wirken, eine Reise in die finstere Ursprünge der beiden deutschen Staaten, die aber nie mit dem Zeigefinger auf andere weist, sondern immer die eigene Verstrickung, die eigene Schuld sucht und dann auch sehr schmerzhaft findet.

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Franz Fühmann wäre heute 100 Jahre geworden. Ein Dichter, der mir immer wichtig war. Ich hatte in diesem Blog schon darüber geschrieben.

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Hier einige wunderbare Beiträge anläßlich seines Geburtstages auf den Seiten von mdr Kultur. Ich empfehle wie der Autor selbst aus den „22 Tagen“ liest. Und das Märchen auch.

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Seinen Grabstein oben fotographierte ich an einem gnadenlos heißen Julitag im Sommer 2014 und hinterließ einen Zweig.

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