Heldenfluten und ein Lied der Würger

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Klima oder Wetter oder Wetter statt Klima über das man wettert und eine letztlich erschreckende Ohnmacht und einer aber muß doch schuld sein. Die üblichen Rituale. Brauchen wir um unseren Kontrollverlust, dieses es nicht fassen können, halbwegs zu verarbeiten. Pandemie. Die lokalen – echt? – Wetterereignisse. Die weltweiten Angstmacher. Die wachsende Naturwut. Die Ohnmacht des homo stupidus. Handlungsunfähiges Starren auf die Bildschirme. Wegwischen. Nächste App. Und so wächst die Sehnsucht nach dem Helden. Selbstverständliches und solidarisches Handeln wird hochgejazzt zum Heldentum. Meistens sind das Menschen, die schon immer schlicht und ohne großes Gejaule ihre Pflicht taten. Teils durch Verträge dazu verpflichtet, meist aber herzensgesteuert. Ganzseitige Anzeigen in den Zeitungen – Dann geh doch zu Netto! – danken aggressiv und bejubeln Heldentum. Weshalb? Soll ich jetzt in Gedenken an die armen Opfer meinen Einkaufswagen vollschaufeln mit Billiggemüse aus Spanien? Mit Katastrophen Geschäftle machen ist schändlich. Da ist das Plündern fast schon ein Kavaliersdelikt. Es gibt keine Helden. Vielleicht den einen oder anderen Heroen. Dem wurden jedoch die Aufgaben von den Göttern gestellt. Siehe Herakles. Und sein Scheitern. Helden sind lediglich eine Erfindung der amerikanischen Comiczeichner. Marvelous. Gott sei Dank war Donald Duck nie ein Held, sondern nur ein Blödmann. Wie wir alle.

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PS: Es gibt auch genügend Blödfrauen. Gaia sei es gedankt! Gelle Daisy!

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